AroniaRosy


Was ist nun so besonderes an dieser Beere?

 

 

In der Aronia- Beere sind viele biologisch wirksame Stoffe zu finden, besonders reichlich enthalten die Aroniafrüchte Vitamine: A, C, B2, B9, E, K1, P,PP, Niacin, Folsäure, Riboflavin und Provitamin A sowie Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan und Zink.

 

 Die Aroniafrucht wird in vielen Ländern als Vorbeugungsmittel gegen viele Krankheiten angewandt.

 

In der Literatur werden die vorbeugenden Wirkungen von Aronia bei Verdauungsbereich,  Herz, Gefäße, Wasserabscheidung, Blutarmut und Schlaflosigkeit, Nieren- und Leberbereich, Blutdruck, Cholesterinspiegel und vor allen auch für die Augen erwähnt. Schon im Kaukasus wussten die Menschen um die Wirkung von Aronia zur Vorbeugung gegen Krebs. Aronia soll nachweislich antiseptisch, antibakterizid sein und hat eine kräftigende Wirkung.

 

Es ist eine allgemein stärkende Frucht und äußerst präventiv.

In der ehemaligen UdSSR wurde die Apfelbeere aufgrund ihrer auch für die Medizin wertvollen Inhaltsstoffe zu den Heilpflanzen gerechnet. So wurden Aroniabeeren z.B. für die Herstellung von Vitamin-Tabletten verwendet und auch Medikamente gegen Kapillartoxikosen, anazide Gastritis und Blutungen werden aus ihnen gewonnen (Friedrich, Schuricht 1985).

 

Auch bei  Kinderkrankheiten, Leber- und Gallenerkrankungen, Magenbeschwerden, Allergien, Hautkrankheiten und sogar bei Strahlenschäden sollen Aroniabeeren helfen (Albrecht et. al. 1995). Daneben werden aus Apfelbeeren auch blutdrucksenkende Medikamente hergestellt. Weiterhin wurden sie auch zu Trockenfrüchten verarbeitet, welche reich an vitamin-P-aktiven Stoffen sind (Friedrich, Schuricht 1985).


Quelle 

 

http://www.garteninfos.de/wildobst/Dipl2-1.html)

 

 

 

 

Die Früchte sind auch in der Küche vielseitig verwendbar, v.a. in Mischung mit anderen Früchten (Albrecht 1996). Aus ihnen werden hauptsächlich Konfitüre und Kompott hergestellt, aber auch als Dörrobst sind sie gut verwendbar (Beco 1999). Insbesondere das Kompott soll ein herb-säuerliches Aroma aufweisen.

 

Daneben eignen sich Apfelbeeren auch zur Gewinnung von Marmelade, Gelee und zum kandieren (Friedrich, Schuricht 1985). Durch die Verwendung von Aroniabeeren zur Gewinnung von Erdbeermarmelade wird deren Färbung dunkler und stabiler (Albrecht et. al. 1993). Hierbei ist anzumerken, daß die Früchte im tiefgefrorenen Zustand selbst nach dem Auftauen sich in Gestalt und Färbung kaum verändern, auch eine Bräunung tritt nicht auf. Allerdings schmecken sie dann nicht mehr so herb, weshalb sie für die Weiterverarbeitung nicht so gut geeignet sind (Friedrich, Schuricht 1985).

 

 

 

 

 


INHALTSTOFFE

Die Apfelbeeren zeichnen sich besonders durch ihren hohen Anthocyangehalt aus, der sie für die Lebensmittelindustrie als natürlicher Farbstofflieferant so begehrenswert macht.

Durch den zusätzlich hohen Gehalt an vitamin-P-aktiven Substanzen sind sie auch für eine gesunde Ernährung wichtig. Besonders hoch ist auch der Gehalt an Vitaminen (Albrecht 1996). So sollen z.B. 100 g von diesen Früchten ausreichen, um allein den mittleren Bedarf an Folsäure abzudecken (Albrecht et. al. 1993). Darüber hinaus enthalten sie auch reichlich Vitamine und Mineralien (Albrecht 1996), von letzteren v.a. Eisen (Albrecht et. al. 1993), auch der Jodgehalt ist vergleichsweise hoch.

Gegenüber dem relativ hohen Zuckergehalt von ca. 10 % erscheint der Säuregehalt von ca. 1 % als vergleichsweise niedrig. Außerdem beträgt der Gehalt an Pektin bis zu 0,75 %, während der Gerbstoffanteil mit zunehmender Reife von 0,6 auf 0,35 % zurückgeht (Friedrich, Schuricht 1985).

 

 


 

Obst, Gemüse

 

 

 

 

Anthocyane (mg/100g)

 

Brombeeren 115
Heidelbeeren 83–420
Himbeeren 10–60
Aronia 200–1000
Johannisbeeren schwarz 130–400
Preiselbeeren 60–200
Kirschen 350–450
Trauben, rot 30–750
Rotkraut 20–40
Zwiebel, rot 10–20
Auberginen 750
Anthocyangehalt von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten

 

 



    

 

 

 

 

 

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